#5 Punkte, die Dich mit Studienbeginn erwarten

Jetzt geht es los! Dein Studium und damit auch ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Meistens dominieren in dieser Zeit zwei Gefühle: Vorfreude und Angst, irgendwas falsch zu machen. Warum beides ganz normal ist und Dich vor allem letzteres überhaupt nicht stören sollte, erfährst Du hier …

© Colourbox, 2017

#1 Ab jetzt bist Du selbst verantwortlich

Ab jetzt gibt es leider keinen „Termin-Management-Luxus“ mehr. Das heißt, egal ob Einschreibung, Prüfungsanmeldungen, Praktika oder Hausarbeiten– von nun an liegt es in deiner Hand, den nächsten Termin nicht zu verpassen. Explizite persönliche Erinnerungen sind dabei eher die Ausnahme, als die Regel. Aber keine Angst: So schlimm ist das nicht, denn …

#2 Das schlimmste ist fast überstanden

Du hast Dich ja bereits erfolgreich beworben, Dich zielführend durch das oder andere Schriftstück im besten Beamtendeutsch gekämpft und den Campus hast Du in der Einführungswoche schließlich auch schon kennengelernt. Das Gute daran ist: Wer es bis hierhin geschafft hat, schafft es auch weiter. Denn jeder empfindet den Anfang des ersten Studiums als einen großen Schritt. Aus diesem Grund ist die Uni voll von den verschiedensten Menschen, die Dir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Damit wird Dir hoffentlich der Einstieg so einfach wie möglich gemacht. Selbst für die abwegigste Frage sollte so die Antwort nie weit sein.

#3 Du bist nicht allein

Mit Dir fangen über 7.000 Studierende an der Uni Leipzig an. Somit kannst Du dir beinah absolut sicher sein, dass jede erdenkliche Frage schon einmal gestellt wurde – und es schon viel Kreativität bedarf, ein Problem zu haben, auf das es noch keine Antwort gibt. Wenn also der nächste wichtige Termin anrückt, hast Du meistens schon drei Mal davon gehört, bevor Du genau wissen musst, worum es dabei eigentlich geht.

#4 Das Jammertal kommt noch

Bedenken, dass das Studium vielleicht schwerer wird als vermutet? An dieser Stelle kann ich die Vorfreude schon mal stillen: Ich kenne kaum jemanden, dem dieser Gedanke noch nie gekommen wäre. Es heißt ja auch: Aller Anfang ist schwer. Und falls Du nicht gerade in die Kategorie „Super-Brain“ gehörst, können auch Dir die ersten Monate hier und da mal hart vorkommen.

#5 Doch bald wird alles besser

Gegen Weihnachten bist Du spätestens durch die anfänglich harte Zeit durch. Das bedeutet: Entweder Du hast es geschafft und weißt, dass das dein Studiengang ist – oder eben nicht.

Auch im zweiten Fall solltest Du froh sein. Schließlich ist es auch ziemlich hilfreich zu wissen, was man eben nicht machen möchte. Diese Erkenntnis kann Dir auf dem Weg zu Deinem Wunschstudiengang helfen. Immerhin hat auch Thomas Edison, der Erfinder der Glühbirne, schon gesagt: „Ich bin nicht gescheitert – ich habe nur 10.000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.“

// Peter studiert Mathematik und Informatik für das Lehramt am Gymnasium an der Uni Leipzig. Im CampusSpezialisten-Blog berichtet er über das Uni- und Studentenleben in Leipzig und gibt praktische Tipps.

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