Hitzetipps für einen kühlen Kopf beim Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten

Es ist Hochsommer, die Sonne scheint, die Temperaturen steigen über 30°, alle sind auf der Suche nach der nächsten Abkühlung, bloß keine großen Anstrengungen. Und du? Du musst noch die letzten Hausarbeiten für das Sommersemester schreiben oder sogar deine gesamte Konzentration für deine Abschlussarbeit aktivieren… Und da wir mit allen Studierenden, auf die das zutrifft, so viel Mitleid haben, hier ein paar Tipps, wie ihr trotz Hitze ein kühles Köpfchen beim Schreiben bewahren könnt:

#1 Eis-Pause

Die naheliegendste Lösung ist natürlich ein Eis, um dich abzukühlen. Ob Kugeleis, Wassereis, Softeis, Eis am Stiel oder doch lieber einen riesigen Eisbecher. Von jedem bitte eins – danke! Eine Eis-Pause ist etwas, worauf man sich nach (hoffentlich) erfolgreicher Schreibzeit freuen kann und die einem die optimale kleine Pause bis zur nächsten Arbeitsphase verschafft.

#2 Ausreichend trinken

Was besonders wichtig ist bei diesen Temperaturen: ganz viel trinken! Am besten über zwei bis drei Liter am Tag. Wenn du nicht ausreichend trinkst, wird dein Körper schnell erschöpft, du bekommst vielleicht Kopfschmerzen oder dir wird übel. Alles Dinge, die man wirklich nicht gebrauchen kann. Allerdings sollten deine Getränke nicht eiskalt sein! Umso kälter der Drink, umso mehr muss dein Körper arbeiten und dies erzeugt ebenfalls Stress. Und den hast du sicher schon genug mit deiner Arbeit. Tatsächlich ist es besser, etwas Warmes zu trinken. Dadurch öffnen sich die Poren und dein Körper kühlt sich von allein ab. Also ist ein Kaffee zwischendurch völlig okay und Mate geht ja sowieso immer.

#3 Ausweichen an klimatisierte Orte

Trägheit im Sommer ist ein weit verbreitetes Phänomen. Da kommt einem der Weg aus der eigenen Wohnung hin zur Bibliothek als „Mission Impossible“ vor. Also bleibt man dann gerne mal zu Hause und stellt sich das ganz toll vor: Gleich stehe ich auf, koch mir einen Kaffee und setze mich mit meinem Laptop ins Bett und schreibe los. Falsch gedacht! Spätestens wenn die Sonne sich an deinem Fenster blicken lässt und aus deinem Zimmer eine Sauna macht, ist deine Konzentration hin. Quäl dich dann nicht weiter, sondern suche dir einen kühleren Ort zum Arbeiten, zum Beispiel die Bibliotheca Albertina, die klimatisiert ist und dir optimale Arbeitsbedingungen schafft. Und außerdem ist man auch viel produktiver, wenn um einen Leute sitzen, die ebenfalls an ihren wissenschaftlichen Arbeiten schreiben.

#4 Kalte Gedanken machen

Wenn einem kalt ist, soll man sich doch bekannter Weise warme Gedanken machen. Klappt das vielleicht auch umgekehrt? Wenn dir die Hitze zu Kopf steigt, schau dir einfach auf YouTube ein paar Videos an, wie Pinguine in der Antarktis fröhlich umherspringen oder wie wäre es mit einer kleinen Diashow mit den Bildern aus dem letzten Winterurlaub? Wenn du dir vorstellst, wie die Schneeflocken auf dein Gesicht fallen und dir ein kalter Wind um die Ohren zieht, wird dir da nicht gleich kälter? Nicht? Dann lies lieber schnell Tipp #5.

#5 Im Pool ist's cool

Wenn das alles nichts gebracht hat, dann hilft nur noch ein Sprung ins kühle Nass. Ab an den nächstgelegenen See und eine Runde schwimmen gehen. Allerdings riskiert man mit diesem „Mal eben an den See“ eine zu große und zeitintensive Ablenkung von den Pflichten. Legt euch doch lieber ein kleines Planschbecken für den Garten oder den Balkon zu, um eure Work-Life-Balance aufrecht zu erhalten. Mit den Füßen im Pool und dem Laptop auf dem Schoß ist das doch ein ganz neues Feeling.

Viel Erfolg und Schaffenskraft beim Schreiben deiner wissenschaftlichen Arbeit!

//Vanessa studiert Germanistik an der Uni Leipzig. Im CampusSpezialisten-Blog berichtet sie über das Uni- und Studentenleben in Leipzig und gibt praktische Tipps.

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