"Ich, die Radio-Journalistin" - Christine berichtet

Recherchieren, Interviews führen, schreiben, sprechen, schneiden: Ein Beitrag im Radio macht sich nicht von allein. Um mal hinter die Kulissen zu sehen, bewarb sich Christine, Ethnologie-Studentin im vierten Semester, für die Sommerakademie beim Lokalradio der Universität mephisto 97.6. Seit drei Wochen ist sie nun begeistert dabei. Hier berichtet sie wie es ihr erging …

Raum zum Ausprobieren

Die Ausbildung begann mit einer Führung durch den Sender, es folgten Einführungsseminare und technische Einweisungen – aber auch schon erste praktische Übungen. Mit einem Mikrophon bewaffnet zogen wir in Zweiergruppen los, um die ersten Interviews aufzuzeichnen und später daran das Schneiden von Tonmaterial zu üben. Zwischendurch gab es immer wieder Zeit, an unserem ersten Radiobeitrag zu arbeiten.

Ab der zweiten Woche wurden wir auf verschiedene Ressorts aufgeteilt. Jeweils für einige Tage arbeiten wir nun bei den Nachrichten, im Vormittagsprogramm „Faustschlag“, den Musik- und Online-Redaktionen und dem Nachrichtenmagazin „Direkt“. Zusätzlich gibt es eine „Wahlwoche“, in der du in ein oder zwei weiteren Ressorts mitmischen kannst: Hörspiel, langes Interview, Satire oder Feuilleton.

Das Ziel: hörenswerte Beiträge

Bei mephisto geht es nicht um die Steigerung von Zuhörerzahlen, sondern darum, Erfahrungen zu sammeln. Du hast also so ziemlich alle Freiheiten, die es gibt: Du kannst eigene Themen vorschlagen, Beiträge von Anfang bis Ende umsetzen und mit professioneller Ausrüstung umgehen - und all das ohne Angst vor Fehlern haben zu müssen! Selbst wenn etwas schief geht, ist es nicht tragisch, denn daraus lernst du und machst es das nächste Mal besser. Einige ehemalige „Mephistos“ arbeiten heute sogar bei den Anstalten der ARD. Die Akademie ist also eine gute Gelegenheit, den Sender in der vorlesungsfreien Zeit kennenzulernen und einen Eindruck von der täglichen Arbeit zu bekommen.

Mich persönlich hat die journalistische Arbeit schon immer interessiert; jetzt habe ich die Gelegenheit, den Sendebetrieb hautnah mitzuerleben und zu gestalten.

Die Akademie gibt es immer in den Semesterferien

Den Sender mephisto 97.6 kannte ich schon von Info-Ständen bei Einführungsveranstaltungen zu Semesterbeginn und vom Hören-Sagen. Als ich dann ein Plakat in der Uni sah, musste ich nicht lange überlegen. Mit bunten Farben warb mephisto für die Sommerakademie: eine sechswöchige journalistische Ausbildung, Theorie-Seminare mit Medien-Profis, alle Formen des Hörfunks ausprobieren – das klang sehr vielversprechend. Also schrieb ich meine Bewerbung – und hatte wenig später die Zusage.

Das Wichtigste: Wie ist es?

Mir persönlich macht die Akademie sehr viel Spaß. Neben theoretischem Wissen sammelt man auch jede Menge praktische Erfahrung. Schon innerhalb der drei Wochen, die nun schon vorbei sind, habe ich viel gelernt und einige Fortschritte gemacht. Mephisto arbeitet wie ein professioneller Radiosender – nur ohne den Druck, genügend Zuhörer anziehen zu müssen. Das Lernen steht im Vordergrund und weil das alle wissen, ist der Umgang mit den Kollegen sehr gut. Mephisto ist eine unglaublich tolle Möglichkeit, nette gleichgesinnte Menschen zu treffen, sich mit verschiedensten Themen zu befassen, sie in eigenen Beiträgen umzusetzen und jede Menge Erfahrungen zu sammeln.

Lust bekommen, selbst einmal Radio zu machen? Mephisto bietet viele Möglichkeiten:

// Schnupper-Wochenende

// Praktikum

// Freie Mitarbeit neben dem Studium

// Akademie

Die nächste Akademie startet im Februar 2014. Wer daran teilnehmen möchte, kann sich bis zum 15. November 2013 bewerben.

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