"Mein ERASMUS-Praktikum in London" - Franz berichtet

Was kommt eigentlich nach dem Studium der Kulturwissenschaften war eine Frage, die Franz bewegte. Um schon einmal vor seinem Abschluss in den Kunstbetrieb reinzuschnuppern, heuerte er als Praktikant bei einer Londoner Kunstgalerie an ...

London in drei Worten  was darf man dort auf keinen Fall verpassen?

  • die Aussicht von den Brücken auf die Stadt (bei Nacht)
  • das Angebot an Museen, Galerien, Ausstellungs- und Projekträumen
  • die vielen Parkanlagen und öffentlichen Sportplätze


Dein Praktikumsunternehmen in drei Punkten 
 warum gerade dieses?

Bei Cell Project Space handelt es sich um einen von Richard Priestley und Milika Muritu gegründeten, non-kommerziellen Kunst- und Projektraum im Osten Londons. Die stetige Durchführung von Einzel- und Gruppenausstellungen junger sowie etablierter Künstler, Events, Paneldiskussionen, Filmvorführungen und Kunstvermittlungsprogrammen in den Räumen der Galerie wird durch die Vermietung preisgünstiger Ateliers an nationale wie internationale Künstler finanziert. Das Praktikum bei Cell ermöglicht einen guten Einblick in ein alternatives Modell zur kommerziellen Galerie und vermittelt praktische Erfahrung im Bereich Ausstellungsaufbau und Organisation.

Dein Praktikum in 3 Punkten – was waren deine spannendsten Aufgaben?

  • der Abbau und Transport neuer Arbeiten von Peles Empire 
  • die Vorbereitung und Einbindung in die Performance 'Thunderclap' von Jessica Warboys
  • der Aufbau der Gruppenausstellung 'Managing Bounces' und die direkte Zusammenarbeit mit den KünstlerInnen Marianne Spurr, George Henry Longly und Alistair Frost

Dein Studium in Leipzig – wie passt der Auslandsaufenthalt rein?

Die Arbeit in einem Kunstraum stellt für mich eine Anwendungs- und Übersetzungsmöglichkeit meines bisherigen Studiums der Kulturwissenschaften dar. An der Ausstellungsarbeit interessieren mich in Verbindung zu meinem Studium in Leipzig verschiedene Aspekte wie die unterschiedlichen Kontext-, Produktions- und Rezeptionsbedingungen visueller Inszenierungen, die Spezifität von Raum, die Implikationen von Sprache und Zeichen(systemen) sowie Referenzen zwischen den (ausgewählten) Objekten – sowohl auf inhaltlicher als auch formaler/ ästhetischer Ebene.

Das nötige Kleingeld – wie finanziert man am überhaupt ein Auslandspraktikum?

Die Erasmus-Praktikumsförderung ist eine hervorragende Möglichkeit seinen Auslandsaufenthalt (teil) zu finanzieren. Aufgrund der hohen Mieten und Lebenserhaltungskosten in London wird man darüberhinaus jedoch auch auf andere finanzielle Unterstützung, Ersparnisse oder einen part-time job angewiesen sein.

Franz‘ Praktikumsprogramm: ERASMUS-Praktikum

Mehr Informationen zu Studien- und Praktikumsmöglichkeiten im Ausland findest du hier.

Details zu Franz' Studiengang Kulturwissenschaften B.A. erfährst du hier.

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