Vier Tipps für eine erfolgreiche Hausarbeit

Die Prüfungen sind geschafft und nun geht es auch schon an die nächste große Hürde: die Hausarbeiten. Ähnlich wie bei den Prüfungen wirst du hier vor eine große Aufgabe gestellt. Du musst dein gesamtes Wissen zu einem Fachgebiet unter Beweis stellen, zeigen, dass du alles aus dem Modul verstanden hast, den Vorstellungen des Lehrenden entsprechen und nebenbei noch demonstrieren, dass du die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens beherrschst. Hier vier Tipps für eine erfolgreiche Hausarbeit ...

4 Tipps - erfolgreiche Hausarbeit

#1 Der rote Faden

Die meisten Hausarbeiten sind mit ihrem Umfang von 10 bis 20 Seiten relativ kurz. Um viele Unterpunkte genauestens zu beschreiben oder auch ein großes Thema ausschweifend zu erklären, fehlt hier oft der Platz. So hilft es, durch eine klar formulierte Fragestellung das Thema einzugrenzen. Hast du noch kein passendes Thema gefunden, so hilft es oft, sich an den Themen oder Referatsinhalten des Moduls zu orientieren bzw. darüber nachzudenken, welche Methoden du gerne in deiner Hausarbeit verwenden willst.

#2 Notiere deine Quellen

Auch mir ist es im Eifer des Gefechtes schon einmal passiert, dass ich nach einem „Schreibflash“ nicht mehr genau wusste, aus welcher Quelle ich die ein oder andere Information hatte. Den Ursprung des Zitats dann im Nachhinein wieder zu rekonstruieren, ist ein erheblicher Mehraufwand, den du Dir zum Glück relativ einfach ersparen kannst.

#3 Literatur vs. Eigene Gedanken

Wie viel Literatur sollte in eine Hausarbeit? Oder reicht es, wenn ich meine eigenen Gedanken zu einigen Seminarinhalten aufschreibe?
Wie so oft ist es gut, auf eine gute Mischung zu achten, mit einer kleinen Tendenz in Richtung Literatur. Denn im Endeffekt geht es darum, zu zeigen, dass du das Thema verstanden hast und wissenschaftlich arbeiten kannst. Um Fachliteratur kommt somit also niemand herum. Jedoch geht es auch nicht darum, nur aufzuschreiben, was andere bereits gesagt haben – vergiss also nie, zu den Kapiteln auch regelmäßig eigene Gedanken einfließen zu lassen. Die richtige Zitierweise solltest du dabei selbstverständlich immer beachten.

#4 Logische Argumentation

Vor allem beim Einfließenlassen der eigenen Gedanken haben viele Angst, den Geschmack der Korrektorin bzw. des Korrektors zu verfehlen. Jedoch ist dies eher nebensächlich. Eine andere Meinung zu haben, sollte für keine Hausarbeit ein Problem darstellen. Wichtig ist es, stets sachlich zu argumentieren und diese Argumente logisch aufeinander aufzubauen, so dass die Leserin bzw. der Leser am Ende auch genau verstehen kann, wie du zu dieser Entscheidung gekommen bist.

Und nun ran an die Arbeit und gutes Gelingen! Du schaffst das! Tschaka!

Du liest ja immer noch…

// Peter studiert Mathematik und Informatik für das Lehramt am Gymnasium an der Uni Leipzig. Im CampusSpezialisten-Blog berichtet er über das Uni- und Studentenleben in Leipzig und gibt praktische Tipps.

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