Von Handys, die Füße beheizen und Hotelzimmer entsperren

Anne geht in die 9. Klasse eines Leipziger Gymnasiums und macht derzeit ein Praktikum im Fakultätsrechenzentrum im Bereich der Wirtschaftsinformatik. In ihrem Gastblogbeitrag berichtet sie von ihren Erlebnissen auf der diesjährigen CeBIT-Messe. 

Anne über ihren Besuch der CeBIT-Messe

Das Mekka der IT-Branche

An meinem ersten Praktikumstag fuhr ich erstmalig zur CeBIT-Messe, dem jährlichen Mekka der IT-Branche. Als Erstbesucher dieser Messe war ich gespannt und überlegte, was mich dort alles erwarten würde. Ich kam gegen 11.00 Uhr an und bewegte mich mit unglaublichen Menschenmassen vom überfüllten Parkplatz zum Messegelände. Die Messe würde wahrscheinlich sehr interessant werden, da sie einen so großen Zulauf hatte. Es waren nicht nur Erwachsene unter den Besuchern, ich sah auch einzelne Schülergruppen, die begeistert an Infoständen zuhörten und mir wurde schnell klar, dass ich gezielt einige Messestände auswählen musste, da die Vielfalt der Infostände und Workshops riesig war. 

Was macht die Uni Leipzig auf der CeBIT?

Zuerst besuchte ich den Bereich der Mitteldeutschen Hochschulen und schaute mir den Stand der Leipziger Universität etwas genauer an, da ich hier auch mein Praktikum absolvierte. Wenn man an die Uni denkt, hat man gedanklich sofort einen Studenten während einer Vorlesung vor Augen. Doch warum sollte man Studiengänge auf einer IT-Messe vorstellen? Ganz einfach: Die Universität forscht auch an vielen Projekten. Drei davon zum Thema Logistik wurden hier vorgestellt. Am interessantesten fand ich das Projekt „LogiLeit“. Dabei werden die jeweiligen Güter mit Chips und Sensoren versehen, welche Temperatur, Lage und Erschütterungen messen können. Damit versetzt man sich in die Lage einer Logistikfirma, die z.B. Lebensmittel befördert. 

Autos, die ganz von alleine fahren

Eine weitere gute Idee eines Start-Up-Unternehmens, waren beheizbare Fußsohlen. Ich hoffe diese kommen bald auf den Markt, denn im Winter habe ich oft kalte Füße. Doch das Beste an diesen Sohlen ist, dass man die Temperatur über sein Handy steuern kann und gleichzeitig sieht, wie viele Schritte man gemacht und Kalorien verbraucht hat.

Eine praktische Idee stellte ein junger Mann vor: Steht man etwa im Stau und erreicht das Hotel nicht mehr rechtzeitig, um den Zimmerschlüssel an der Rezeption abzuholen, gibt es auch eine Lösung. Mit einem Zahlencode auf dem Handy kann man das Zimmer öffnen  und so unabhängig von Öffnungszeiten einchecken. 

Tiefenentspannung durch IT

Nach fünf Stunden des Schauens, Lesens und Zuhörens war ich regelrecht müde und kaputt und war am Ende froh, einen Messestand zu finden, an dem ein Dutzend Massagesessel mit ausgeklügelten und aufeinander abgestimmten Programmen präsentiert wurden. Natürlich testete ich auch 20 Minuten lang einen solchen Sessel und spätestens jetzt wurde mir klar, dass die Informationstechnologie dem Menschen das Leben in wirklich fast allen Bereichen angenehmer gestalten kann.

// Mehr Informationen zum Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik hier.

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