Wohnen in Leipzig - Mit 4 Tipps zum richtigen Stadtviertel

Eine der ersten Fragen noch vor dem Studium lautet: „Wo kann ich wohnen?“. Dabei musst Du Dich nicht nur für die „richtige“ Wohnsituation entscheiden, sondern auch für die „richtige“ Lage in einer Großstadt, die Du nicht kennst. Hier ein paar Tipps, damit Du am Ende auch in dem Viertel landest, was zu Dir passt.

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#1 Kläre das „Wie“ vor dem „Wo“

Um zu klären, wo Du in Leipzig wohnen willst, solltest Du Dir zunächst überlegen, welche Wohnform Du bevorzugst: Möchtest Du lieber im Studentenwohnheim gemeinsam mit anderen Studierenden wohnen oder gefällt Dir eine eigene Wohnung besser? Hinzu kommt, dass Deine neue Bleibe vielleicht gerade nur schwer auf dem Leipziger Wohnungsmarkt zu finden ist und erschwinglich sollte sie auch sein.

Alle, die sich mit dieser Entscheidung besonders schwer tun, sollten sich mal in das Hauptproblem „Aufwasch“ einfühlen. Aus eigener Erfahrung scheint ein entscheidender Kernpunkt beim Thema Wohnen der Umgang mit dem Aufwasch zu sein. Willst Du selbst entscheiden können, wann die Teller sauber sind und wann es sich um ein organisiertes Chaos handelt, so könnte eine eigene Wohnung das richtige sein. Wer viel Spaß an Konfliktlösungen hat, zieht in eine WG, und diejenigen, die zwar Ersteres gern hätten, jedoch eher Letzteres bezahlen können, ziehen in ein Studentenwohnheim.

Für alle, die gar nicht wissen, worum es sich bei diesem ominösen „Aufwasch“ handelt, die wohnen wahrscheinlich noch zu Hause. Und dann gibt es natürlich noch einen Teil von Studierenden, die liebend gerne in einer eigenen Wohnung leben, aber auch an Konflikten interessiert sind – dafür muss man scheinbar einfach mit seinem Partner zusammenziehen.

Die Vor- und Nachteile der Stadtteile
„Aufwasch“-Problem gelöst? Dann stellt sich nun natürlich noch die Frage, in welchen Stadtteil Du gerne ziehen willst.

Da Leipzig eine Großstadt ist, wäre es ziemlich verrückt und unübersichtlich, alle Stadtteile genau zu erklären. Einige meiner Favoriten will ich Dir jedoch auf keinen Fall vorenthalten:

#2 Der Stadtteil für alle, die auf nichts verzichten wollen

Die Südvorstadt: Einer meiner liebsten Stadtteile mit viel Leben, kurzen Wegen ins Zentrum und auch einigen Grünflächen. Zeitweise wird die Südvorstadt sogar als regelrechtes Studentenviertel bezeichnet. Kurz gesagt: Wer abends auf den Straßen kein Leben sieht, ist nicht in der Südvorstadt.

#3 Die Stadtteile für den kleinen Geldbeutel

Reudnitz, Grünau, Paunsdorf, …: Wer vorzugsweise günstige Wohnungen sucht, sollte hier an einigen Stellen recht schnell fündig werden. Natürlich gehören solche Stadtteile nicht immer zu den beliebtesten. Meist klingen einige Vorurteile und Geschichten jedoch um einiges abenteuerlicher, als es real wirklich der Fall ist.

#4 Stadtteile mit guten Kompromissmöglichkeiten

In Stadtteilen wie Lößnig, Schleußig, Gohlis oder Lindenau hat man mit etwas Glück oft die Chance Wohnungen zu finden, die weder gleich das Portemonnaie sprengen, noch zu weit von der Uni entfernt sind.
Gerade an der Uni Leipzig ist es auch wichtig zu beachten, dass man an keiner Campus-Uni studiert, wo Vorlesungen und Seminare ausschließlich ganz zentral stattfinden. Die einzelnen Fakultäten und Institute verteilen sich über die ganze Stadt. Je nachdem, was Du studierst, können für Dich also verschiedene Stadtteile zum Wohnen in Frage kommen.

Aus Erfahrung zum Ergebnis
In seiner Gesamtheit bietet Leipzig eine Vielzahl von ganz unterschiedlichen Stadtteilen und Kulturen. Alle neuen Studierenden werden sich daher erst einmal selbst ein Bild machen müssen, um das richtige Fleckchen in Leipzig zu finden.
Aber wer sich noch an das „Leben im studentischen Dreieck“ erinnert, weiß genau, dass Du mit dem Fokus auf „Studieren“ und „Soziale Kontakte“ sowieso eher selten zuhause sein wirst.

// Peter studiert Mathematik und Informatik für das Lehramt am Gymnasium an der Uni Leipzig. Im CampusSpezialisten-Blog berichtet er über das Uni- und Studentenleben in Leipzig und gibt praktische Tipps.

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