Nach dem Ende des Studiums eröffnen sich viele Möglichkeiten, ob direkter Berufseinstieg, eine Auszeit oder weiteres Studium.

Wenn ich groß bin, werde ich…

Wenn Kinder über ihre Zukunft sprechen, haben sie oft sehr genaue Berufsbilder im Kopf. Im Laufe der Zeit stellt man jedoch fest, dass die Vielfalt der Berufe wesentlich größer ist, und sich vielfältige Möglichkeiten bieten.

Kinderuni im Audimax, Foto: Christian Hüller
Lebenslanges Lernen beginnt früh, Foto: Christian Hüller

Die Universität Leipzig bietet viele Studiengänge an, die vermeintlich zu einem eindeutigen Berufsbild führen:

  • Rechtswissenschaft studieren und Rechtsanwalt, Richterin oder Staatsanwalt werden

  • Medizin studieren und Ärztin, Zahnarzt oder Tierärztin werden

  • Lehramt studieren und Lehrerin oder Lehrer werden

  • Theologie und Pfarrerin oder Pfarrer werden

Doch auch solch ein Grundlagenstudium kann viel mehr Möglichkeiten bieten. Viele Juraabsolvierende entscheiden sich beispielsweise für eine politische Karriere oder werden Journalisten. Bei den meisten Studiengängen ist es schwer möglich, den genauenberuflichen Werdegang nach dem Studium vorauszusagen. Die Optionen sind einfach zu vielfältig. Zudem wird die Berufsorientierung stark durch Spezialisierungen, praktische Erfahrungen und persönliches Interesse während des Studiums geprägt.

Was kann man damit machen?

Die Vielfalt der Möglichkeiten kann vor Studienbeginn Angst machen. Gerade mit Studiengängen, die nicht zu einem eindeutigen Berufsbild hinführen, kann es passieren, dass Familie, Freundinnen und Freunde Fragen stellen: „Und was kann man damit machen?“ – das kennen fast alle Studierenden. Aber keine Sorge – die Arbeitslosigkeit von Akademikerinnen und Akademikern liegt unter zwei Prozent. Arbeitsmarktexpertinnen und -experten sprechen in diesem Zusammenhang schon von Vollbeschäftigung.

Ein Studium bietet sehr viele Chancen. Entscheidend ist der Erwerb von bestimmten Kompetenzen, Schlüsselqualifikationen sowie eine gewisse Flexibilität und Offenheit. Das eigene Engagement ist dabei besonders wichtig. Je mehr erste praktische Erfahrungen während des Studiums gesammelt werden, desto besser sind die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Jobeinstieg

Der Jobeinstieg ist für viele Absolvierende nach ihrem erfolgreichen Abschluss eine Herausforderung. Dabei ist der Übergang in den meisten Fällen fließend, denn durch studienbegleitende Praktika können erste Berufserfahrungen gesammelt und Kontakte geknüpft werden. Auch der Career Service der Uni Leipzig unterstützt durch individuelle Beratungen und Workshops.

Die HIS-Langzeitstudie aus dem Jahr 2011 zeigt, dass Hochschulabsolvierende keine Sorgen haben müssen, denn der Start ins Berufsleben verläuft meist sehr erfolgreich. Im Vergleich zu anderen Jahrgängen finden Absolventinnen und Absolventen heute relativ schnell einen Job: Ein Jahr nach dem Abschluss haben etwa 90 Prozent von ihnen eine Anstellung gefunden (reguläre und sonstige Erwerbstätigkeiten). Laut der HIS-Studie 2016 beträgt die durchschnittliche Dauer der Beschäftigungssuche mit Bachelor- und Masterabschluss etwa dreieinhalb Monate. Alumni traditioneller Studiengänge gelang der Jobeinstieg noch schneller, zudem sie sind oft unbefristet und in Vollzeit beschäftigt. Nur vier Prozent der Hochschulabsolvierenden sind nach einem Jahr noch arbeitslos – mit einem Bachelor-Abschluss sind es nur zwei Prozent. Auch das Brutto-Jahreseinkommen ist vergleichsweise gestiegen.

Der Start ins Berufsleben kann herausfordernd sein. Foto: Christian Hüller

Wissenschaftliche Karriere

Hat der theoretische Teil des Studiums begeistert? Die Vorstellung, selbst zu forschen und zu Lehren, weckt Ihr Interesse? Dann könnte eine Karriere in der Wissenschaft das Richtige sein. Bereits als studentische Hilfskraft können Sie die Arbeit der Lehrenden unterstützen und schon früh Einblicke in ihre wissenschaftliche Arbeit erhalten. Eine grundlegende Voraussetzung für eine wissenschaftliche Karriere ist ein überdurchschnittlicher Abschluss. Möchten Sie weiter an der Universität arbeiten, folgen nach dem Bachelorabschluss zunächst ein Masterstudium und die Promotion

An der Universität Leipzig kann eine Promotion in allen Fachgebieten erfolgen, die an der Universität Leipzig vertreten sind. Die Promotionsordnungen der Fakultäten regeln die Annahme und den Ablauf.

Zusätzlich möglich ist eine Aufnahme in das Graduiertenstudium oder in ein strukturiertes internationales Promotionsprogramm (z. B. Graduiertenschule, Graduiertenkolleg, International Max Planck Research School) an der Research Academy Leipzig, der Dachstruktur für strukturierte Doktorandenprogramme an der Universität Leipzig.

Die Research Academy hat ihren Sitz in der Villa Tillmanns. Foto: Swen Reichhold
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Aha!

Etwa 85 Prozent der Bachelor-Absolvierenden an Universitäten planen nach dem Abschluss ein weiterführendes Studium – zumeist ein Masterstudium. Ziel ist es, die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu steigern.

 

Schon gewusst?

Wie viele Bachelor-Absolvierende entscheiden sich für ein Masterstudium?

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Aha!

Rund zwei Prozent eines Altersjahrgangs erwerben die Promotion.

 

Schon gewusst?

Wie viele Promovierte gibt es in Deutschland?

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Aha!

Nur vier Prozent der Absolvierenden sind ein Jahr nach dem Abschluss arbeitslos.

Schon gewusst?

Wie schnell gelingt der Einstieg ins Berufsleben?

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