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Praktikum im Ausland

Zu einer guten Vorbereitung auf das Berufsleben gehört neben dem Studium das Ausprobieren in der Praxis. Bei einem Auslandspraktikum kannst du den Berufsalltag in einer anderen Sprache und Kultur erleben, jede Menge Kontakte für den späteren Berufseinstieg knüpfen und dich für eine Firma, eine Organisation oder Einrichtung, die dich interessiert, engagieren.

Infografik: Praktikum im Ausland

Häufige Fragen zum Praktikum im Ausland

Muss ich zum Praktikum extra ins Ausland?

Eines steht fest: Wer schon während des Studiums praktische Arbeitserfahrungen sammelt, dem fällt der Einstieg in die Berufswelt im Anschluss leichter. Gehst du dafür gar ins Ausland, kannst du noch mehr aus einem Praktikum rausholen. Denn hier gewinnst du natürlich auch Einblicke in die Praxis, perfektionierst aber zusätzlich im Alltag mit den Kollegen deine Fremdsprache(n). Nebenbei lernst du die Menschen und die Kultur eines anderen Landes ganz intensiv kennen und erfährst, dass du dich bei deiner Praktikumseinrichtung als eine Art Deutschlandexperte einbringen kannst.

Kann ich das Praktikum weltweit machen?

Wo du dein Praktikum machst, liegt in deiner Hand. Finanzielle und zum Teil organisatorische Unterstützung in Form von Austausch- bzw. Stipendienprogrammen gibt es natürlich auch, und zwar sowohl für selbstorganisierte Praktika im Land deiner Wahl als auch für Praktika in bestimmten Ländern oder Weltregionen. Einige Programme vermitteln dir sogar einen Praktikumsplatz. Am besten lässt du dich bei der Praktikumsberatung im Akademischen Auslandsamt dazu informieren. Zudem kannst du dich über die Projekte Erasmus+  und PROMOS informieren, wodurch ebenfalls vielfältige Förderungen in den unterschiedlichsten Ländern möglich sind.

Wie viel Zeit sollte ich für ein Praktikum einplanen?

Grundsätzlich gilt, je länger dein Praktikum dauert, desto mehr lernst du. In einem mehrmonatigen Praktikum hast du genug Zeit, dich einzuleben, die Fremdsprache zunehmend sicherer anzuwenden und vor allem immer anspruchsvollere Aufgaben zu übernehmen. Empfehlenswert ist es daher, ein halbes, vielleicht sogar ein ganzes Jahr für das Praktikum einzuplanen. Die meisten Fördermöglichkeiten sind auf Praktika mit einer Länge von zwei bis 24 Monate ausgelegt.

Übrigens bietet es sich oft an, einen Studienaufenthalt im Ausland mit einem Praktikum dort zu kombinieren. In manchen Ländern enden die Semester früher als an der Uni Leipzig. Du kannst also deinen „Heimvorteil“ nutzen und vor Ort Praktikumsstellen ausfindig machen, um im Gastland in den verbleibenden Monaten bis zum Semesterstart in Deutschland ein Praktikum zu absolvieren.

Wie baue ich ein Auslandspraktikum in mein Studium ein?

Ein Praktikum kannst du oft kurzfristiger organisieren als Studiensemester im Ausland. In jedem Fall solltest du dir gleich zu Studienbeginn überlegen, wann du dein(e) Praktikum/a machen möchtest – i.d.R. ist das schon ab dem ersten Semester möglich. Einige Studiengänge geben Empfehlungen zum Zeitpunkt und zur Möglichkeit, bestimmte Module durch Praktika zu ersetzen. Du hast darüber hinaus immer die Option, sogenannte Urlaubssemester für Auslandsaufenthalte zu nutzen. Auf diese Weise kannst du dir deine BAföG-Finanzierung auch für ein verlängertes Studium sichern.

Wie finde ich das passende Praktikum?

Bei der Suche nach einer Praktikumsstelle ist sehr viel Eigeninitiative gefragt. Es gibt eher wenige Praktikumsprogramme, die sowohl Stipendien bereitstellen sowie zusätzlich Praktikumsstellen vermitteln. Daher hast du in der Regel die Verantwortung und die Chance, eine Praktikumsstelle zu organisieren, die zu dir passt.

Noch bevor du beginnst, solltest du dir klar machen ...

  • in welche Branche du Einblicke erhalten möchtest,
  • an welchen Aufgaben du dich ausprobieren willst,
  • welches Land du besuchen möchtest.


Mögliche Praktikumsstellen findest du ...

  • über aktuelle Ausschreibungen, z.B. auf den Webseiten des Career Service der Uni Leipzig,
  • alternativ durch Erfahrungsberichte von ehemaligen Praktikanten, z.B. auf dem Portal eu-community,
  • mit Hilfe von Dozentinnen und Dozenten, die oft international vernetzt sind,
  • bei interessanten Praktikumseinrichtungen, die du initiativ kontaktieren kannst.


Mögliche Förderungen findest du über ...

  • Erasmus+ für 28 EU-Mitgliedstaaten sowie Türkei, Norwegen, Island, Liechtenstein und FYR Mazedonien
  • PROMOS für Auslandspraktika außerhalb der Erasmus+-Region

Übrigens werden Bewerbungsgespräche heute oft ganz pragmatisch übers Telefon oder per Videotelefonie geführt. Du musst also nicht extra dafür anreisen. Der Career Service der Universität Leipzig bietet Kurse an, in denen du lernst, wie du dich auf Englisch und Französisch bewirbst.

Auslands-BAföG – auch für Praktika?

Erfüllt dein Praktikum bestimmte Bedingungen, kannst du dafür Auslands-BAföG in Anspruch nehmen. Praktika können u.a. dann gefördert werden, wenn es sich um Pflichtpraktika von mindestens drei-monatiger Dauer handelt. Weitere Informationen bietet die offizielle BAföG-Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Wer berät mich an der Uni Leipzig zum Auslandspraktikum?

Wenn du ein Praktikum im Ausland planst, hole dir Tipps auf den Seiten vom Akademischen Auslandsamt (AAA) der Uni Leipzig. Dort findest du auch Ansprechpartner, die dich bei der weiteren Planung unterstützen können.