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Studentenjobs

Kellner, Kassierer, Umzugshelfer, Babysitter – die Top 10 der beliebtesten Studentenjobs ließe sich noch weiter fortsetzen. Feststeht – egal wofür man sich entscheidet, ein studentischer Nebenjob ist eine gute Möglichkeit, das eigene Studium zu finanzieren.

Der Weg zum passenden Studentenjob

Wie oft/wie lang/für wie viel Geld?

Viele Studierende suchen sich einen Job neben dem Studium, der zu ihnen passt und wo sie im Durchschnitt etwa 10 bis 15 Stunden in der Woche arbeiten. Je nach Aufgabe verdient man in Leipzig etwa 7 bis 10 Euro pro Stunde. Eine unschlagbare Kombination: ein Nebenjob mit Fachbezug zum eigenen Studium.

In Forschung und Lehre arbeiten

Besonders beliebt sind Hilfskraftarbeiten am eigenen Institut. Als Studentische Hilfskraft (SHK) oder mit etwas mehr Erfahrung auch als Wissenschaftliche Hilfskraft (WHK) unterstützt man die verschiedensten Wissenschafts­projekte in der Forschung und Lehre. Man arbeitet eng mit Dozentinnen und Dozenten zusammen, die man sonst nur aus Vorlesungen und Seminaren kennt und bekommt einen vertiefenden Eindruck von einem Themengebiet.

Den richtigen Job finden

Die wichtigste Anlaufstelle, um einen Studentenjob zu finden, ist die Jobvermittlung des Studentenwerks:

>>>> Schritt für Schritt zum richtigen Job

Was muss ich dem Arbeitgeber vorlegen?

  • Immatrikulationsbescheinigung
  • Personalausweis oder Pass (ggf. mit Aufenthaltstitel und Arbeitserlaubnis)
  • Chipkarte der Krankenkasse
  • Lohnsteuer-ID
  • Sozialversicherungsausweis
  • Bankverbindung

Umfrage: So finanzieren sich Studierende

Jessica, 18, Lehramt - Grundschule, Germanistik, 2. Semester

Ich finanziere mein Studium als Model, bin auch bei einer Agentur für Promotion- und Hostessjobs. Das reicht aus, weil meine Eltern mir den Großteil des Studiums finanzieren. 50 bis 100 Euro verdiene ich im Monat dazu, da meine Jobs ganz gut bezahlt werden, muss ich mich nicht überarbeiten. Das ist gut für mein Studium. Ich kenne aber viele, die in Cafés und Kneipen kellnern müssen, das wäre nichts für mich.     

Anthony, 24, Student der Wirtschaftsinformatik, 3. Semester

Ich muss jobben und bin immer Dienstag und Donnerstag bei einem Bestattungsunternehmen. Etwa 450 Euro verdiene ich monatlich dazu. Die zwei Tage passen gut, weil ich da wenige Vorlesungen habe und so die geforderten 15 Stunden pro Woche schaffe. Beim Bestatter sitze ich allerdings am Schreibtisch, habe nichts mit den eigentlichen „Kunden“ zu tun. Gerade programmiere ich ein Computersystem, um die Arbeitsabläufe für die Mitarbeiter zu optimieren. Zweieinhalb Jahre muss ich noch studieren, aber mein Arbeitgeber will mich behalten, weil schon jetzt Arbeit für die nächsten fünf Jahre da ist. Das ist ein Discount-Bestatter, der Markt boomt, da gibt es offensichtlich reichlich Arbeit.

Carsten, 23, Theologie-Student, 7. Semester

Ich habe glücklicherweise eine Stelle an meiner Fakultät, bin dort Studentische Hilfskraft (SHK). Andere Jobs musste ich noch nie machen, das ist gut für meine Ausbildung, weil ich Job und Studium verbinden kann. Zwei Drittel meiner Kosten kann ich darüber abdecken, der Rest kommt vom BaföG-Amt. Ich hoffe, dass das noch bis zum Ende meines Studiums so funktioniert.

Sindy, 21, Soziologie-Studentin, 6. Semester

Zuerst war ich Pizza-Fahrerin, da werden immer Leute gesucht. Die Bezahlung ist aber schlecht, da verdient man kaum mehr als fünf Euro pro Stunde. Deshalb bin ich jetzt bei der Markt- und Verkehrsforschung, das passt auch besser zu meinem Studium. Da befrage ich Fahrgäste in Zügen, mache Umfragen, führe Gesprächsrunden. Was ich mir da hinzu verdiene, gebe ich gern für gutes Essen aus, da ich mich nicht mehr von diesem billigen Supermarkt-Essen ernähren will. Ein paar Euro spare ich mir noch über die Winterzeit, um im Sommer ein, zwei gute Festivals zu besuchen.

Madeline, 23, Arabistik-Studentin, 6. Semester

Ich bin bei einem Meinungsforschungsinstitut und mache dort Umfragen am Telefon. Das macht nicht immer Spaß, muss aber sein, da ich kaum noch BaföG bekomme. 200 Euro pro Monat verdiene ich so momentan dazu, das ist eigentlich zu wenig, da muss ich gerade beim Shoppen etwas sparen. Viele meiner Kommilitonen müssen auch jobben, im Café, in Kneipen, an der Kasse.

// Studieren heißt nicht nur, Vorlesungen und Seminare zu organisieren, sondern auch Zeitfenster für Nebenjobs zu finden. Studienanfängerin und "Ersti-Expertin" Anna weiht im Video in ihre Strategie ein.