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Forschung in den Medien

Forschung der Universität Leipzig in den Medien

Forschung, die Schlagzeilen macht

An der Uni Leipzig gibt es unzählige Forschungsprojekte. Um ganz genau zu sein, wurden im Jahr 2014 exakt 3.753 verschiedene Arbeiten registriert. Exemplarisch werden hier ausgewählte Projekte vorgestellt, die in jüngster Zeit ein großes mediales Interesse hervorriefen:

Veterinärmedizin

„Erfolgreiche Forschung zum Ausstieg aus der Kükentötung - Prototyp zur Geschlechtsbestimmung im Ei bis Ende 2016 - Bundesagrarminister Schmidt besucht Labor der Universität Leipzig“

Bundesernährungs- und Agrarminister Christian Schmidt hat sich bei einem Besuch an der Universität in Leipzig einen Überblick über die Forschungsergebnisse zum Ausstieg aus der Tötung von männlichen Eintagsküken verschafft. Schmidt zeigte sich beeindruckt von den enormen Fortschritten des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten Projekts und kündigte an, weitere Mittel und Ressourcen bereitzustellen, um die Forschungsergebnisse schnellstmöglich in die Praxis umsetzen und im Markt etablieren zu können.

>> n-tv vom 20. Mai 2016

Medizin

„Wissenschaftler entdecken Ursprung von Immunzellen“

Wissenschaftler der Universität Leipzig haben gemeinsam mit anderen internationalen Forschern nachgewiesen, dass sich der überwiegende Anteil aller Immunzellen im hirnassoziierten Gewebe bereits vor der Geburt entwickelt. Dies geschieht nicht - wie zuvor angenommen - erst im ausgereiften Organismus. Am Institut für Anatomie der Universität Leipzig sind dafür sämtliche elektronenmikroskopische Analysen durchgeführt worden. Die Ergebnisse wurden im renommierten Fachblatt "Nature Immunology" veröffentlicht und finden internationale Beachtung.

>> Nature Immunology vom 2. Mai 2016

Geowissenschaften

„An Bord der ‚Polarstern‘ – Forscher erkunden Klima über den Weltmeeren“

Seit April 2016 ist Dr. Bernhard Pospichal mit dem Forschungsschiff "Polarstern" von Punta Arenas (Chile) nach Deutschland unterwegs. Gemeinsam mit anderen Forschern und fünf Studierenden untersucht der Juniorprofessor am Institut für Meteorologie der Universität Leipzig Temperatur, Wolken, Wasserdampf und Aerosole über dem Atlantik. "Wir wollen die Energiebilanz der Atmosphäre über den Ozeanen besser verstehen", sagt er. Die Meteorologie-Studenten führen an Bord der "Polarstern" Messungen für ihre Masterarbeiten durch.

>> LVZ-Online vom 9. Mai 2016

Physik

„Leipziger Physiker bereiten Weg für technologische Revolution - Großer Fortschritt auf dem Weg zu Strom ohne Widerstand bei Zimmertemperatur“

Physikern der Universität Leipzig ist ein wegweisender Durchbruch bei der Erforschung von Supraleitern gelungen, die Strom ohne Widerstand und damit ohne Verlust fließen lassen: Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Jürgen Haase entwickelte eine experimentelle Methode auf der Basis von Magnetresonanz, mit der für die Supraleitung relevante Veränderungen in der Struktur der Materialien gemessen werden können. Dies könnte die Voraussetzung für die Herstellung eines Supraleiters bei Raumtemperatur sein, was seit Jahrzehnten der Traum vieler Physiker ist. Bisher ist dies nur bei sehr tiefen Temperaturen um minus 150 Grad Celsius und darunter möglich, die nirgends auf der Erde einfach zu finden sind, sondern aufwändig in Laboren bereitgestellt werden müssen.

>> LVZ-Online vom 6. Mai 2016

Pädagogik & Psychologie

„Zentrum für frühkindliche Entwicklung nimmt Gestalt an“

Auf dem Campus Jahnallee entsteht das Leipziger Forschungszentrum für frühkindliche Entwicklung (LFE) unter der Leitung von Prof. Dr. Daniel Haun. Es soll den bereits in den vergangenen Jahren an der Universität Leipzig kontinuierlich aufgebauten Forschungsschwerpunkt "Entwicklung in der frühen Kindheit" bündeln, vertiefen und nach außen hin verkörpern. Die Vorbereitungen für die im kommenden Wintersemester geplante Einführung des deutschlandweit einzigartigen Masterstudiengangs Early Childhood Research (ECR) laufen. Mehr Informationen zum Zentrum gibt es hier: www.lfe.uni-leipzig.de

>> myscience.de vom 2. Mai 2016

Kommunikationswissenschaft

„Vom Spezialfach zur Integrationsdisziplin: 100 Jahre Kommunikationswissenschaft in Deutschland“

"Vor genau 100 Jahren gründete Karl Bücher das erste Institut für Zeitungskunde an der Universität Leipzig und legte damit den Grundstein für die akademische Journalistenausbildung", erklärt Cornelia Wolf, Juniorprofessorin für Online-Kommunikation an der Universität Leipzig. Leipzig ist auch die Stadt, in der im Jahr 1650 die erste Tageszeitung der Welt entstand. Von da an verbreitete sich das Fach auch an anderen deutschen Universitäten. Die 100-jährige Tradition der Kommunikationswissenschaft in Deutschland spiegelt sich heute am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig wider. Es steht nach wie vor für thematische Vielfalt in Forschung und Lehre - von der Journalistik bis zum Kommunikationsmanagement, von der Rezeptionsforschung bis zur Medienpädagogik, von der Kommunikationsgeschichte bis zu crossmedialen Angeboten im Web. 

>> Leipzig Fernsehen vom 30. März 2016

Sprachwissenschaft

„Die deutsche Sprache. Nicht nur der Genitiv stirbt: Die Deutschen spreche immer schlechter Deutsch. Sie vereinfachen gnadenlos und pfeifen auf korrekten Satzbau“

>> Gastbeitrag von Professor Uwe Hinrichs (Philologische Fakultät) auf ZEIT-Online vom 21. April 2016

Biochemie

"Von der Miesmuschel gelernt: Wie Knochenimplantate schneller im Körper andocken"

Ob nach Unfällen oder Krebstumoren - häufig müssen Knochenteile durch Implantate ersetzt werden. Oft stößt der Körper diese jedoch ab. Abhilfe könnte bald eine neuartige Beschichtung der Implantate schaffen, die das Anwachsen von Knochenzellen erleichtern soll, entwickelt von Biochemikern der Universität Leipzig. Die Inspiration dafür lieferte ihnen der Feind eines jeden Seefahrers: Die Miesmuschel. Ihre Ergebnisse haben sie in der Fachpublikation "Angewandte Chemie" veröffentlicht, einem der renommiertesten Magazine der Chemie.

>> Orthopädische Nachrichten vom 25. Mai 2016

Biowissenschaften

"Der frühe Vogel hat Probleme - Rauchschwalben passen ihre Bruttermine an Klimawandel an - Trotzdem überlebt immer weniger Nachwuchs"

Auch Zugvögel reagieren auf den Klimawandel und kehren früher aus ihren Winterquartieren zurück als noch vor wenigen Jahren. Das hat den Vorteil, dass sie eher mit dem Eierlegen beginnen können. Trotzdem profitieren die Tiere davon kaum, zeigt eine von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), der Universität Leipzig und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie Leipzig kürzlich im Fachjournal "Ecology and Evolution" veröffentlichte Studie.

Süddeutsche.de vom 13. April 2016