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Wirtschaftspädagogik

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Bachelor of Science (B.Sc.)

Voraussetzungen

  • Zeugnis der Hochschulreife oder ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis
  • Deutsch und Englisch B2
  • Örtlicher Numerus clausus, Bewerbung an der Universität Leipzig


Bewerber/in hat nicht bereits in einem verwandten Bachelor-, Diplom- oder Magisterstudiengang eine Prüfung, deren Bestehen notwendige Voraussetzung für die Fortsetzung oder den Abschluss des Studiums ist, endgültig nicht bestanden. Als verwandt ist ein Studiengang anzusehen, der im Hinblick auf die Lehrinhalte der ersten vier Semester zu mindestens 60% mit dem Bachelorstudiengang „Wirtschaftspädagogik (Business Education and Management Training)“ identisch ist.

Hinweis: Vor der Bewerbung empfiehlt sich nachdrücklich die Nutzung des Online-Self-Assessments der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.

Inhalte

Der Studiengang, sein Curriculum und die Gestaltung der Lehr- und Lernprozesse sind auf die Entwicklung berufs- und wirtschaftspädagogischer Professionalität ausgerichtet.
Dazu werden die Studierenden mit den zentralen Inhalten der Berufs- und Wirtschaftspädagogik und der Fachwissenschaften in einer Weise vertraut gemacht, die sie befähigt, praktische Probleme theoriegeleitet zu reflektieren und fachlich begründete Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Zudem geht es um die Fähigkeit, durch eigene Weiterbildung den aktuellen wissenschaftlichen Stand der Disziplin über die Berufsund Lebensspanne hinweg selbstständig zu erschließen.

Die angestrebte berufliche Handlungskompetenz umfasst neben professionellem Wissen und Können auch affektive und volitive Komponenten und weist einen deutlichen Bezug zu den pädagogischen Aufgaben, Strukturen und Problemen des Handlungsfeldes auf.
Wirtschaftspädagogen werden traditionell polyvalent, das heißt im Hinblick auf den Einsatz in unterschiedlichen Bereichen ausgebildet. Dem trägt der vorliegende Studienplan insbesondere durch folgende Charakteristika Rechnung:

  • eine enge Bindung des Curriculums an die Fachwissenschaft (Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik)
  • die curriculare und organisatorische Integration der Schwerpunkte (Chemie, Deutsch, Deutsch als Fremdsprache, Englisch, Evangelische Religion, Geschichte, Mathematik, Informatik) sowie die profilgebende Stellung der Wirtschaftspädagogik.

Eine fachlich und hochschuldidaktisch hohe Qualität der Lehre wird im Studiengang über folgende Prinzipien gesichert:

Lehre aus Forschung: Wesentliche Grundlage der Lehre auf dem Gebiet der Wirtschaftspädagogik sind zum einen die Drittmittelprojekte der Professur und zum anderen Kooperationsverträge mit Unternehmen und Organisationen.

Einbeziehung der Studierenden in die Forschung: Die Studierenden partizipieren im Rahmen ihrer Studienaufgaben an der Bearbeitung der Drittmittelprojekte und der Erfüllung der Kooperationsverträge.

Praxisorientierte universitäre Lehre: Dazu dienen neben dem hochschuldidaktischen Konzept der Wirtschaftspädagogik die Praktika an Berufsbildenden Schulen, in Unternehmen, Organisationen und Behörden.

Konsequente Nutzung moderner Technik und fortgeschrittener Hochschuldidaktik für die Ausgestaltung der Lehr-Lern-Prozesse: Das Studium wird auf der Basis einer intensiven Nutzung computer- und datennetzbasierter Arrangements und Lehr-Lern-Formen sowie unter Nutzung von Lernsoftware durchgeführt. Darüber hinaus bildet das Lehren und Lernen mit Computern, Datennetzen und Lernsoftware einen zentralen Gegenstand des Curriculums.

Interdisziplinarität der Lehre und Profilgebung durch die Wirtschaftspädagogik: Die Kombination des Studiums der Wirtschaftspädagogik mit den Schwerpunkten und den Wirtschaftswissenschaften ist die Grundlage für interdisziplinäres Lehren und Lernen. Der Wirtschaftspädagogik kommt dabei die Funktion der curricularen und hochschuldidaktischen Profilgebung zu.

Im Studiengang werden die fachlichen und methodischen Voraussetzungen für einen anschließenden Masterstudiengang „Wirtschaftspädagogik“ (Business Education and Management Training) gelegt.

Aufbau des Studiums

Im Studienführer findest du den Aufbau des Studiums ebenso wie eine Übersicht zum Studienablauf, zu Modulen und Prüfungen.

Berufsperspektiven

Der Studiengang bereitet auf eine Berufstätigkeit in folgenden Feldern vor: Kaufmännisches Schulwesen, betriebliches Ausbildungswesen, berufliche Weiterbildung, Management-Training, Bildungsverwaltung, Bildungsmanagement und Bildungspolitik, Tätigkeiten in der akademischen Lehre und der berufs- und wirtschaftspädagogischen Forschung.

Ziel der Ausbildung sind die Fähigkeit und Bereitschaft zu einem theoriegeleitet-reflexiven und verantwortlichen Handeln in pädagogischen Handlungsfeldern der kaufmännischen Bildung. Das betrifft insbesondere die Entwicklung von Kompetenzen im Hinblick auf die Bestimmung von Zielen und Inhalten von Bildungsgängen (Curriculumentwicklung; Curriculumanalyse und -bewertung); die Analyse und Gestaltung von Unterricht, Unterweisung und Lehrveranstaltungen im kaufmännischen Bereich sowie die Ermöglichung von Lern-, Qualifikations- und Bildungsprozessen, insbesondere unter Nutzung von Computern, Datennetzen, Lern- und Arbeitssoftware; die Ermittlung und Beurteilung personaler Lern- und Bildungsvoraussetzungen sowie die damit zusammenhängende Berufs- und Bildungsberatung; die Entwicklung der Rahmenbedingungen für die kaufmännische Bildung (Schul- und Organisationsentwicklung, Lernortkooperation, Ordnungsmittel, Zertifikations- und Prüfungswesen sowie Weiterbildungsorganisation und Bildungsmanagement).

Wichtige Dokumente

Bildergalerie

Studierende im LivingLab
Studierende bei einer Projektbesprechung im LivingLab
Student im Beratungsgespräch mit Henrike Peter (Leiterin des Prüfungsamts)