Gegenstand des Lehramtsstudiums Spanisch sind die spanische Literatur und Sprache sowie die spanischsprachigen Kulturräume auf der Iberischen Halbinsel und in Lateinamerika. Im Studium erwerben Sie fachspezifische Kompetenzen auf den Gebieten Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Kulturstudien und Sprachpraxis. In der Fachdidaktik beschäftigen Sie sich mit dem Lernen und Lehren des Spanischen als Fremdsprache und werden über erste Hospitations- und Unterrichtserfahrungen auf den Spanischunterricht an Schulen vorbereitet.

Auf einen Blick

  • Studienrichtung

    Lehramt und Erziehungswissenschaften, Geistes- und Sprachwissenschaften
  • Studientyp

    grundständig
  • Abschluss

    Staatsexamen
  • Lehrsprache

    Deutsch, anteilig fremdsprachlich
  • Studienform

    Teilzeit, Vollzeit
  • Studienbeginn

    Wintersemester
  • Zulassungsbeschränkung

    örtlich zulassungsbeschränkt
  • Regelstudienzeit

    10 Semester

  • NC

    Im letzten Auswahlverfahren erhielten alle Studienbewerberinnen und -bewerber einen Studienplatz.

Vorschaubild für Video

Video "Das sagen die Studierenden"

Zugangsvoraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife, Fachgebundene Hochschulreife

Bis zur Anmeldung der Staatsprüfung:

  • Nachweis eines obligatorischen Auslandsaufenthaltes in einem spanischsprachigen Land von mindestens dreimonatiger Dauer

Die Vorlage eines phoniatrischen Gutachtens ist verbindliche Immatrikulationsvoraussetzung.

Ein phoniatrisches Gutachten kann nur von Fachärzt:innen für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen (Phoniatrie und Pädaudiologie) oder Fachärzt:innen für HNO-Heilkunde mit der Zusatzbezeichnung Stimm- und Sprachstörungen erstellt werden und ist kostenpflichtig. Ein logopädisches Gutachten ist nicht ausreichend.

Eine Übersicht über die zuständigen Fachärzt:innen an Ihrem Heimat- oder Studienort finden Sie in Ärzteverzeichnissen, Telefonbüchern und im Internet. Darüber hinaus können Sie diese bei Ihrer Krankenkasse erfragen.

Zu Studienbeginn:

  • Kenntnisse in Spanisch auf Niveau A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens

Zur Anmeldung der Ersten Staatsprüfung bis Prüfungszeitraum Winter 2025/26:

  • Nachweis des Latinums oder Nachweis zweier Fremdsprachen auf Niveau C1 und Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (eine Fremdsprache kann Spanisch sein)

Zur Anmeldung der Ersten Staatsprüfung ab Prüfungszeitraum Sommer 2026:

  • Nachweis des Latinums oder Nachweis zweier Fremdsprachen auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (eine Fremdsprache kann Spanisch sein)

Inhalte

Sprachwissenschaft (Linguistik)

  • Einführung in die spanische Sprachwissenschaft
  • Geschichte, Strukturen und Funktionen des Spanischen
  • System und Varietäten des Spanischen
  • Themen und Theorien der Hispanophonie

Literaturwissenschaft und Kulturstudien

  • Einführung in die spanische Literatur- und Kulturwissenschaft
  • Akteure, Gattungen und Epochen der Literatur- und Kulturgeschichte des spanischsprachigen Raumes
  • theoriegestützte Analyse literarischer Texte und medialer Artefakte (z. B. Kino, Fernsehen, Theater, Oper)
  • hispanophone Literaturen und Kulturen

Fachdidaktik

  • fremdsprachendidaktische Theorien
  • Modelle und Prinzipien modernen Fremdsprachenunterrichts
  • Reflexion und Erprobung der Theorien in zwei begleiteten Fachpraktika

Sprachpraxis und Landeskunde

  • Rezeption und Produktion spanischer Texte zu allgemeinsprachlichen Themen sowie zu kulturellen, politischen und sozialen Phänomenen Spaniens und der hispanophonen Länder (Niveau A2 bis C1+)

Im Lehramt an Gymnasien mit Abschluss Staatsexamen studieren Sie insgesamt 300 Leistungspunkte (LP genannt) mit einer Regelstudienzeit von zehn Semestern. In dieser Zeit belegen Sie Lehrveranstaltungen des Faches Spanisch und eines weiteren Faches und deren Fachdidaktiken im Umfang von je 95 LP. Zusätzlich absolvieren Sie 35 LP aus dem Bereich der Bildungswissenschaften, 25 LP im Bereich der Schulpraktischen Studien und 20 LP im Bereich der Ergänzungsstudien. Die restlichen 30 LP entfallen auf die Abschlussprüfungen.

Mögliche Fächerkombinationen und weitere Informationen zum Lehramt finden Sie online unter: uni-leipzig.de/lehramt.

  • fünf Pflichtpraktika in verschiedenen Studienbereichen (Hospitations- und eigene Unterrichtsstunden in Schulen)
  • ein obligatorisches Modul „Körper-Stimme-Kommunikation“ zur Vorbereitung auf einen sprechintensiven und kommunikativen Berufsalltag
  • ein obligatorisches Modul zur "Politischen Bildung und Medienbildung"
  • Auslandsaufenthalte im Studium sind möglich
  • ab dem dritten Fachsemester als Lehramtserweiterungsfach studierbar

Das Studium bereitet Sie auf die berufliche Tätigkeit als Lehrerin oder Lehrer vor. Ihr Studienabschluss an der Universität Leipzig (Erste Staatsprüfung) berechtigt Sie zur Aufnahme des Vorbereitungsdienstes. Nachdem Sie diesen mit der Zweiten Staatsprüfung abgeschlossen haben, können Sie in der gewählten Schulform und den gewählten Fächern im gesamten Bundesgebiet als Lehrerin oder Lehrer tätig sein.

Alternativ ist mit dem Abschluss des Staatsexamens im Fach Spanisch auch eine Tätigkeit in der Erwachsenenbildung oder anderen Institutionen möglich, in denen neben Sprachbeherrschung und breiter Wissensanwendung auf sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichem Gebiet didaktische Kompetenz gefragt ist.

Bis spätestens zur Anmeldung der Ersten Staatsprüfung ist ein mindestens dreimonatiger Auslandsaufenthalt in einem spanischsprachigen Land nachzuweisen. Der Auslandsaufenthalt ist von den Studierenden unter Beratung durch das Institut selbst zu organisieren und sie haben vor Antritt insbesondere dafür Sorge zu tragen, dass die im Ausland erbrachten Studienleistungen oder die belegten Module am entsendenden Institut anerkannt und auf den Studiengang angerechnet werden. Als Gastuniversitäten werden v. a. diejenigen empfohlen, mit denen Austauschpartnerschaften am Institut für Romanistik bestehen. Die Studierenden können sich zur Beratung an die entsprechenden Länderkoordinatoren:innen des Instituts für Romanistik wenden.

Bewerbung

Studienbeginn: Wintersemester
Zulassungsbeschränkt (NCU): ja
Bewerbungsfrist: 02.05. – 15.07.
Bewerbungsportal: AlmaWeb

Weiterführende Informationen finden Sie auf unseren Seiten „Online-Bewerbung” und „Bewerbung für ein Lehramtsstudium”. Bitte beachten Sie dort auch die Hinweise zu den Verbesserungen der Zulassungschancen.

 

Bewerbungsfristen für das Lehramtserweiterungsfach:

Studienbeginn: Wintersemester
Zulassungsbeschränkt (NCU): nein
Bewerbungsfrist: 02.05. – 15.09.
Bewerbungsportal: AlmaWeb

Bitte beachten Sie unbedingt die Voraussetzungen, unter denen ein Lehramtserweiterungsfach aufgenommen werden kann.

 

Internationale Studierende finden Informationen zu den Bewerbungsfristen und zum Bewerbungsverfahren auf der Seite „International”.

Studienangebot im Wintersemester: 3. FS, 5. FS, 7. FS und 9. FS – jeweils zulassungsfrei
Studienangebot im Sommersemester: 2. FS, 4. FS, 6. FS, 8. FS und 10. FS – jeweils zulassungsfrei
Bewerbungsfrist: 02.05. – 15.09. für Wintersemester; 01.12. – 15.03. für Sommersemester
Bewerbungsportal: AlmaWeb
besondere Immatrikulationsvoraussetzungen: Einstufungsformular, phoniatrisches Gutachten

Diese Informationen gelten auch für das Lehramtserweiterungsfach.
Bitte beachten Sie unbedingt die Voraussetzungen, unter denen ein Lehramtserweiterungsfach aufgenommen werden kann.

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Seite „Bewerbung für höhere Fachsemester”.

Internationale Studierende finden Informationen zu den Bewerbungsfristen und zum Bewerbungsverfahren auf der Seite „International”.

Romanische Sprachen und Literaturen an der Universität Leipzig studieren

Lernen Sie die große Bandbreite der romanischen Sprachen und Kulturen kennen, über den europäischen Kontext hinaus.

Die Universität Leipzig

In diesem Film zeigt die Universität Leipzig ihre ganze Vielfalt in Forschung, Lehre und Transfer.

Von oben fotografiert: Das Foyer des Geisteswissenschaftlichen Zentrums, Foto: Christian Hüller
Etagenblick im Inneren des Geisteswissenschaftlichen Zentrums, Foto: Christian Hüller
Nahaufnahme einer Landkarte, Foto: Christian Hüller